Home Staging – ein Verkaufstool mit amerikanischen Wurzeln

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„Das Auge isst mit.“ – Dies gilt auch bei einer Immobilienbesichtigung. Bereits in den 70er Jahren haben die amerikanischen Maklerkollegen einen Weg gefunden Immobilien appetitlich zu inszenieren: Home Staging.

 

Im Grunde ist Home Staging ist eine Mischung aus Innenarchitektur und Verkaufstechnik. Bei der Besichtigung einer leerstehenden Immobilie ist ein weißer kahler Raum nicht unbedingt ansprechend. Um die Vorstellungskraft zu steigern kann hier mit einer gemütlichen Wandfarbe, einem passenden Sofa und einer angenehmen Beleuchtung ein ganz neuer erster Eindruck entstehen. Durch Farbgestaltung, Einrichtung und Dekoration wird eine Immobilie also wortwörtlich aufgemöbelt. Je nach Notwendigkeit und Budget bekommen Wände einen neuen Anstrich, Möbel werden beispielhaft im Raum drapiert und eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt für das Fünkchen Gemütlichkeit. Im umgekehrten Fall, bei bewohnten Immobilien, wird de-personalisiert. Die Räume sollen eine breite Masse ansprechen und damit möglichst klar und einladend wirken. Omas 20 Kuscheltiere werden also kurzweilig in einem Karton untergebracht und das Blumenmuster auf dem Sofa wird mit einem hellen Überwurf überdeckt. Der Blickfang ist damit zunächst nicht negativ besetzt. Ziel ist es nicht einen voll funktionstüchtigen neuen Raum zu erschaffen, sondern die Immobilie ansprechend zu präsentieren. Ähnlich wie bei einem Filmset geht es in erster Linie um die Optik und nicht um die Funktion.

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