5 Tipps zum richtigen Heizen und Lüften

5 Tipps zum richtigen Heizen und Lüften

Nun ist Sie wieder da – die Herbstzeit bei der man jeden Tag zwischen dickem Pulli und dünnem T-Shirt entscheiden muss. Mal ist es sonnig schön, mal einfach nur nass und ungemütlich. Mit dieser Jahreszeit beginnt auch die neue Heizperiode und diese wirft immer wieder Fragen auf. Um Schimmelbildung und hohe Heizkosten zu vermeiden haben wir die 5 wichtigsten Tipps zusammengestellt:

Tipp 1: 2 – 4 Mal tägliches Querlüften von ca. 5-10 Minuten der gesamten Wohnfläche verjagt die Luftfeuchtigkeit aus den Zimmern und der Wasserdampf schwindet im Nu. Ein 4 Personen Haushalt produziert durch Atmen, Kochen, Duschen, Schwitzen pro Tag ca. 12 Liter Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Diese Feuchtigkeit befindet sich in den Wohnräumen und bietet den sowieso in der Luft befindlichen Schimmelsporen günstige Lebensbedingungen. An kühlen Stellen schlägt sich die Feuchtigkeit nieder und bietet Nährboden für Schimmel. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 35 % und optimalen 60 % liegen und lässt sich leicht mit einem Thermo-Hygrometer ermitteln. Im Winter ist die Luft eher trocken und im Sommer eher feucht. Es gilt daher häufigeres Lüften im Sommer.

Tipp 2: Fenster nicht angekippt lassen – das kühlt nur die Wände aus. Je kühler das Zimmer, umso öfter muss gelüftet werden, denn je kühler die Luft umso weniger wird Feuchtigkeit aufgenommen. Wer gern bei offenem Fenster schläft sollte also dennoch vor und nach dem Schlafen stoßlüften. Direkt entstehenden Wasserdampf beispielsweise nach dem Kochen oder Duschen sofort und unmittelbar danach weglüften.

Tipp 3: Konstante Temperaturen einstellen und nachts um maximal 2°C senken. Vom ständigen Auf- und Zudrehen von Heizthermostaten wird abgeraten. Dies sorgt unnötig zu höheren Energiekosten, da Wände und Möbelstücke auskühlen und tagsüber wieder mit viel Energie aufgeheizt werden müssen.

Tipp 4: Zu warm ist ungesund! Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1°C senkt die Heizkosten um rund 6%, 2°C um 12%. Experten raten daher, zu hoch eingestellte Regler herunterzudrehen, wenn das Zimmer warm genug ist. Im Wohn- und Esszimmer reicht eine Raumtemperatur von 20 Grad. Im Kinder- und Arbeitszimmer sollten es maximal 22 Grad sein während im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad genügen. Eine Kuscheldecke vor dem Fernseher ist oftmals eine energiesparende Lösung für Frostbeulen.

Tipp 5: Damit die warme Luft zirkulieren kann ist es ratsam die Möbelstücke nicht direkt an die Wand zu stellen, sondern ca. 5-10 cm Abstand zu halten. Auch ist es wichtig, die Heizung nicht mit Vorhängen zu verdecken und regelmäßig zu entlüften. So kann ein Heizkörper optimal seine Dienste erfüllen.