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Der Mietvertrag ist unterschrieben und in voller Vorfreude zieht man durch die Möbelhäuser und beschäftigt sich mit der Einrichtung. Hier gibt es nun zwei Wege: Entweder man ist reizüberflutet und kann sich bei der riesigen Auswahl am Ende für nichts so richtig entscheiden oder man sucht planlos das ein oder andere Möbelstück aus, um dann bei der Lieferung ins Wohnzimmer festzustellen, dass nichts so richtig zusammenpasst. Es fühlt sich ähnlich an, wie die Tage an denen man vor lauter Kleidungsstücken einfach nicht weiß, was man anziehen soll. Setzt man seine Suche dann auch noch online fort, wird es ganz schnell zu einem undurchsichtigen Dschungel.

Das junge Start-up „99chairs“ aus Berlin hat hierfür eine Lösung geschaffen. Bei 99chairs lehnt man sich einfach zurück und genießt eine stilsichere Beratung durch professionelle Interior Designer für die eigenen vier Wände. Das Unternehmen bietet individuelle Designkonzepte mit der passenden Möbelauswahl in einem. Hochwertig, bezahlbar und mithilfe des eigenen Online-Tools alles ganz einfach von zu Hause. Wir sind von der Idee begeistert und können euch im Umzugsstress nur wärmstens empfehlen diesen Service zu nutzen. Zur Partnerseite gelangt ihr über folgenden Link: https://www.99chairs.com

 

5 Tipps zum richtigen Heizen und Lüften

Nun ist Sie wieder da – die Herbstzeit bei der man jeden Tag zwischen dickem Pulli und dünnem T-Shirt entscheiden muss. Mal ist es sonnig schön, mal einfach nur nass und ungemütlich. Mit dieser Jahreszeit beginnt auch die neue Heizperiode und diese wirft immer wieder Fragen auf. Um Schimmelbildung und hohe Heizkosten zu vermeiden haben wir die 5 wichtigsten Tipps zusammengestellt:

Tipp 1: 2 – 4 Mal tägliches Querlüften von ca. 5-10 Minuten der gesamten Wohnfläche verjagt die Luftfeuchtigkeit aus den Zimmern und der Wasserdampf schwindet im Nu. Ein 4 Personen Haushalt produziert durch Atmen, Kochen, Duschen, Schwitzen pro Tag ca. 12 Liter Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Diese Feuchtigkeit befindet sich in den Wohnräumen und bietet den sowieso in der Luft befindlichen Schimmelsporen günstige Lebensbedingungen. An kühlen Stellen schlägt sich die Feuchtigkeit nieder und bietet Nährboden für Schimmel. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 35 % und optimalen 60 % liegen und lässt sich leicht mit einem Thermo-Hygrometer ermitteln. Im Winter ist die Luft eher trocken und im Sommer eher feucht. Es gilt daher häufigeres Lüften im Sommer.

Tipp 2: Fenster nicht angekippt lassen – das kühlt nur die Wände aus. Je kühler das Zimmer, umso öfter muss gelüftet werden, denn je kühler die Luft umso weniger wird Feuchtigkeit aufgenommen. Wer gern bei offenem Fenster schläft sollte also dennoch vor und nach dem Schlafen stoßlüften. Direkt entstehenden Wasserdampf beispielsweise nach dem Kochen oder Duschen sofort und unmittelbar danach weglüften.

Tipp 3: Konstante Temperaturen einstellen und nachts um maximal 2°C senken. Vom ständigen Auf- und Zudrehen von Heizthermostaten wird abgeraten. Dies sorgt unnötig zu höheren Energiekosten, da Wände und Möbelstücke auskühlen und tagsüber wieder mit viel Energie aufgeheizt werden müssen.

Tipp 4: Zu warm ist ungesund! Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1°C senkt die Heizkosten um rund 6%, 2°C um 12%. Experten raten daher, zu hoch eingestellte Regler herunterzudrehen, wenn das Zimmer warm genug ist. Im Wohn- und Esszimmer reicht eine Raumtemperatur von 20 Grad. Im Kinder- und Arbeitszimmer sollten es maximal 22 Grad sein während im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad genügen. Eine Kuscheldecke vor dem Fernseher ist oftmals eine energiesparende Lösung für Frostbeulen.

Tipp 5: Damit die warme Luft zirkulieren kann ist es ratsam die Möbelstücke nicht direkt an die Wand zu stellen, sondern ca. 5-10 cm Abstand zu halten. Auch ist es wichtig, die Heizung nicht mit Vorhängen zu verdecken und regelmäßig zu entlüften. So kann ein Heizkörper optimal seine Dienste erfüllen.

„Das Auge isst mit.“ – Dies gilt auch bei einer Immobilienbesichtigung. Bereits in den 70er Jahren haben die amerikanischen Maklerkollegen einen Weg gefunden Immobilien appetitlich zu inszenieren: Home Staging.

 

Im Grunde ist Home Staging ist eine Mischung aus Innenarchitektur und Verkaufstechnik. Bei der Besichtigung einer leerstehenden Immobilie ist ein weißer kahler Raum nicht unbedingt ansprechend. Um die Vorstellungskraft zu steigern kann hier mit einer gemütlichen Wandfarbe, einem passenden Sofa und einer angenehmen Beleuchtung ein ganz neuer erster Eindruck entstehen. Durch Farbgestaltung, Einrichtung und Dekoration wird eine Immobilie also wortwörtlich aufgemöbelt. Je nach Notwendigkeit und Budget bekommen Wände einen neuen Anstrich, Möbel werden beispielhaft im Raum drapiert und eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt für das Fünkchen Gemütlichkeit. Im umgekehrten Fall, bei bewohnten Immobilien, wird de-personalisiert. Die Räume sollen eine breite Masse ansprechen und damit möglichst klar und einladend wirken. Omas 20 Kuscheltiere werden also kurzweilig in einem Karton untergebracht und das Blumenmuster auf dem Sofa wird mit einem hellen Überwurf überdeckt. Der Blickfang ist damit zunächst nicht negativ besetzt. Ziel ist es nicht einen voll funktionstüchtigen neuen Raum zu erschaffen, sondern die Immobilie ansprechend zu präsentieren. Ähnlich wie bei einem Filmset geht es in erster Linie um die Optik und nicht um die Funktion.

Bei der Vermittlung von Wohnraum werden wir immer wieder mit rechtlichen Fragen konfrontiert. In einem Gespräch mit Herrn Baarth konnten wir häufige Fragen im Immobilienrecht kompetent klären.

Herr Baarth, häufig werden wir auf die Auszahlung der Kaution angesprochen. Wie lang nach Beendigung des Mietverhältnisses darf ein Vermieter diese Kaution einbehalten?

„Diese Frage ist glücklicherweise mittlerweile durch die Gerichte geklärt. Der Vermieter hat in jedem Fall, ohne dass er dies rechtfertigen muss, sechs Monate Zeit, um über die Kaution abzurechnen. Im Regelfall ist zu diesem Zeitpunkt über den letzten Abrechnungszeitraum noch keine Betriebskostenabrechnung vorhanden. Kann der Vermieter nachweisen, dass mit einem Rückstandsbetrag zu rechnen ist – z.B. durch die Vorjahresabrechnung – kann er in dieser Höhe auch danach noch die Kaution zurückbehalten. Dies kann bis zur Vorlage der letzten Betriebskostenabrechnung erfolgen. Aber auch hier gilt: Die Betriebskostenabrechnung ist spätestens ein Jahr nach Ende der Abrechnungsperiode dem Mieter vorzulegen.“

Beim Thema Auszug sind wir dann auch schon bei der nächsten Frage: Bei der Anmietung einer Wohnung ist die sogenannte Vorvermieterbescheinigung meist vom neuen Vermieter gefordert. Hin und wieder kommt es jedoch vor, dass der Vermieter diese nicht ausstellt. Besteht ein Recht auf die Ausstellung einer Vorvermieterbescheinigung?

„Eindeutig nein! Es gibt zu Gunsten des Mieters unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt einen Anspruch auf Erstellung einer Vorvermieterbescheinigung. Was verlangt werden kann ist die Bestätigung, wann welche Mieten eingegangen sind. Und noch eins: Der Vermieter sollte mit der Erstellung einer „großzügigen“ Vorvermieterbescheinigung sehr vorsichtig sein. Wird hier z.B. bestätigt, dass Mietschulden nicht bestehen, kann der Nachvermieter Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn dies unzutreffend ist.“

Eine Diskussion erleben wir immer wieder, wenn es darum geht, kleinere Schuhschränke, Möbel oder Kinderwagen im Hausflur dauerhaft abzustellen. Gibt es hier eine klare Regelung, was tatschlich erlaubt ist und was nicht?

„Ja, auch hier ist die Rechtslage klar. Der Mieter darf in den Hausflur keine Gegenstände abstellen. Keine Schuhschränke, keine Schuhe, keine Blumen, keine Mülltüten. Lediglich bei einem Abtreter dürfte man eine Ausnahme zu machen haben. Alles andere gehört nicht in den Hausflur. Denn diese Fläche hat der Mieter nur zur Mitbenutzung angemietet. Mitbenutzung in diesem Sinne heißt jedoch, dass er die anderen Mieter von der Benutzung nicht ausschließen darf. Genau dies ist jedoch der Fall, wenn dort Gegenstände hingestellt werden.“

Vielen Dank für das aufschlussreiche Interview, Herr Baarth!

Die Kanzlei Detlef G.O. Baarth beantwortet nicht nur Fragen rund um das Miet- und WEG-Recht. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass Herr Baarth und sein Team ein tolles Konzept bieten: Herr Baarth versucht zunächst so zu beraten oder ggf. Schriftwechsel zu führen, dass ein Rechtstreit nicht zwangsläufig angetreten werden muss. So lässt sich ein kostenintensiver, nervenaufreibender Prozess über mehrere Monate oft vermeiden. Ist ein Klageverfahren dann doch unumgänglich, so übersetzt Rechtsanwalt Baarth das oft kompliziert und verklausulierte Juristendeutsch in eine Sprache die jeder Laie versteht. Mehr über die Kanzlei und den Rechtanwalt unseres Vertrauens ist hier zu finden: www.baarth.net

Alle sprechen davon: Design-Vinyl. Doch was ist eigentlich dieser „Wunderbodenbelag“? Die Vorteile gegenüber anderen Materialien sind besonders die Stoßfestigkeit, die sehr geringe Aufbauhöhe, Wasserunempfindlichkeit und Formstabilität. Die Einsatzgebiete sind daher breit gefächert und so findet man das Material auch im Bad oder auf Treppen. Egal ob Holz-, Fliesen- oder Schieferoptik, das Design-Vinyl gibt es in nahezu allen Designs. Die Vinyl-Oberseite ist von der Haptik sehr angenehm und entgegen einer Fliese nicht fußkalt. Man kann ohne Probleme feucht wischen und braucht keine Angst haben, dass die Ecken irgendwo aufquellen oder es unschöne Wasserflecke gibt. Besonders Tierbesitzer werden begeistert sein, denn das Material nimmt den Schall sehr gut auf. Solle der quirlige Hund also zum nächsten Leckerli sprinten, so ist dies nicht sehr lärmintensiv. Unschlagbar ist jedoch die Stoßfestigkeit. Kleine Kratzer oder Abplatzungen ist damit der Kampf angesagt.

Für modernen und robusten Fußbodenbelag gibt es zwei Verlegearten: Fest verklebt oder schwimmend.

Für die Variante zum Kleben ist es erforderlich dass der Untergrund lupenrein ist und keine Unebenheiten aufweist. Oft ist dies jedoch nicht immer der Fall und es muss daher zunächst eine Ausgleichsmasse gegossen werden. Das Material selbst ist nicht besonders dick (3-5 mm). Einzelne Teile können unkompliziert ausgetauscht werden ohne den gesamten Boden neu aufzunehmen. Das Klick-Vinyl ist etwas dicker (6-8 mm) und besticht durch die schwimmende und damit kinderleichte Verlegung: Man klickt Nut und Feder ineinander. Spezialwerkzeug wird in beiden Varianten nicht benötigt, denn ein Cutter-Messer reicht zum Schneiden aus.

Kurz um: Ein langlebiger und beständiger Boden. Eine Fachberatung gibt es im Baumarkt. Einige Baumärkte bieten auch kostenfreie Kurse, wie beispielsweise Hornbach oder Hellweg die sogenannte „Ladies Nights“ bei denen den Damen mit Sekt und Snacks erklärt wird, wie man Design-Vinyl leicht selbst verlegen kann – auch ohne männliche Hilfe.

Mal wieder kam der Winter als wir ihn gar nicht mehr haben wollten. Zum Weihnachtsfest war nicht eine Schneeflocke am Himmel. Und nun, wo wir den Frühling erwarten, war Frau Holle wieder fleißig. Damit der Frühling aber zumindest schon in unseren vier Wänden einziehen kann, ist unser heutiger Tipp die Verwendung von Pastellfarben in eurem Zuhause. Jetzt denken die Männer unter euch gleich wieder, dass das Mädchenkram ist. Aber falsch gedacht: Geradlinige Formen in Kombination mit Weiß, Grau und Mint lassen eure Räume freundlich, modern und trotzdem nicht wie im Märchenschloss wirken. Bei der Verwendung von mehreren Pastellfarben in einem Raum gibt es keine Tabus! Was bei kräftigen Farbtönen kaum zu ertragen ist, sieht bei Pastellfarben sehr harmonisch aus. Traut euch daher ruhig, die Farben Mint, Salbei und Rosa nebeneinander an einer Wand zu streichen. Viele Möbelhäuser bieten mittlerweile diverse Accessoires und Kleinmöbel in tollen Pastellfarben, die das Konzept komplettieren. Ein mit Pastellfarben gestrichener und eingerichteter Raum wirkt sich beruhigend und entspannend auf unseren Körper und Geist aus. Solltet Ihr keine Lust auf Pinsel und Farbe haben, dann schaut einfach nach einem passsenden Teppich und ein paar neuen Kissen. Die Frühlingsgefühle erwachen und wir freuen uns umso mehr auf die nächste schöne Jahreszeit.

Edelstahl liegt schon seit einigen Jahren als Werkstoff klar im Trend. Er kommt in vielen Bereichen zum Einsatz, sei es bei Küchenmöbeln, Sitzmöbeln, als Material für Treppengeländer oder auch als Arbeitsoberfläche. Grundsätzlich bezeichnet Edelstahl eine Gruppe von rund 160 verschiedenen Stahlarten, die rostbeständig sind und sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzen. Der Begriff kommt daher, dass Edelstahl über eine spezielle Veredelung besitzt: Eine sehr dünne Schicht aus Chromoxyd sorgt für die enorme Robustheit des Materials und dafür, dass Rost normalerweise keine Chance hat. Nicht nur ist gebürsteter oder auch geschliffener Edelstahl eine moderne und hochwertige Augenweide, auch die Funktionalität und Langlebigkeit wird in vielen Bereichen geschätzt.