Sie haben Ihr Traumhaus eigentlich schon fast gefunden. Es gibt nur einen Haken: Das Bad ist winzig klein oder das Wohnzimmer ist nicht großzügig genug. Daran muss die Entscheidung zum Kauf jedoch nicht scheitern. Einrichtungsexpertin Tina Humburg gibt Tipps, wie man mit ein wenig Geschick das Beste aus kleinen Räumen raus holen kann.

Wer eine Immobilie kaufen möchte, weiß, wie schwerwiegend solche Entscheidungen sind. Schließlich ist es ein großer Schritt: Es geht um das eigene Wohlbefinden und die Lebensqualität. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Inneneinrichtung. Optimal eingerichtet lässt sich sogar ein winziges Badezimmer optisch größer zaubern und  aus dem kleinen Wohnzimmer wird eine großzügige Wohlfül-Oase. Einrichtungsexpertin Tina Humburg gibt Tipps, wie Sie kleine Räume großzügiger erscheinen lassen.

1. Farben richtig einsetzen

Die landläufige Meinung ist, dass Räume mit hellen Farben größer wirken. Das kann, muss aber nicht so sein:

Auch dunkle Farben, wenn sie richtig eingesetzt werden, können sich vorteilhaft auf kleine Zimmer auswirken. Das bietet sich besonders dann an, wenn die Räume auf der Nordseite liegen und nur wenig Tageslicht einfällt. Viele gehen davon aus, dass solche Räume in hellen Farben freundlicher erscheinen. Aber das führt dazu, dass die Atmosphäre meist recht kalt ist.

Eine dunkle Akzentfarbe in Kombination mit hellen Farben wirkt im Winter mit dem richtigen Licht besonders gemütlich und im Sommer kühlend. Wer dann vor einem dunklen Hintergrund noch wenige helle Farbtupfer setzt – zum Beispiel mit Bildern – erzeugt noch mehr Raumtiefe.

2. Mit Tapeten Tiefe erzeugen

Eine weitere Idee, um in einem kleinen Zimmer mehr Tiefe zu erzeugen: Man kann eine Wand mit einer Mustertapete bekleben. Diese gibt es inzwischen in unzähligen Variationen und Stilen. Tapeten mit dreidimensionalen Mustern sind ästhetisch und erweitern Räume optisch. Eine Auswahl an Tapeten gibt es zum Beispiel auf der Seite: www.meinewand.de

3. Finger weg von zu großen Möbeln

 Aber welche Möbel passen in kleine Zimmer? Was tun, wenn das Wohnzimmer einen Briefmarken-Grundriss hat? Wichtig ist, dass die Möbel zu den Raumproportionen passen. Verzichten Sie zum Beispiel auf einen zu großen Tisch oder zu wuchtige Stühle im Esszimmer. Auch eine riesige Ledercouch mit Sesseln, kombiniert mit einer breiten Schrankwand, verkleinert den Raum optisch.

4. Möbel in der Wandfarbe

Hilfreich bei kleinen Räumen sind auch Möbel oder Heizkörper, die im gleichen Ton wie die Wand lackiert sind. Das Mobiliar wird dann vom Auge als Teil der Wand wahrgenommen und bringt zusätzlich Ruhe in das Zimmer. Und optische Ruhe sorgt für einen großzügigeren Eindruck.

5. Offene Regalflächen vermeiden

Bei kleinen Räumen sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Regalflächen geschlossen halten. Vollgestellte Regale wirken unruhig. Was sich besonders gut im Wohnzimmer macht, sind Küchenoberschränke. Diese haben den Vorteil nicht so tief zu sein wie gewöhnliche Sideboards und sind daher besonders platzsparend und auch kostengünstiger. Diese Küchenoberschränke gibt es mit unterschiedlichen Fronten und in verschiedenen Preisklassen. Wie bei jedem herkömmlichen Sideboard haben Sie auch auf den Oberschränken eine hervorragende Abstellfläche für Vasen oder andere Dekorationen.

 6. Ordnung halten

Im kleinen Badezimmer gilt die Grundregel: Ordnung, Ordnung und nochmal Ordnung. In Körben und dekorativen Behältern können Sie gut Fläschchen und Tübchen verstauen. Farblich sollten Sie auf Einheitlichkeit setzen. Für Handtücher gilt: Unifarben und keine Muster. Außerdem, sollte im Badezimmer dasselbe Farbschema verwendet werden wie im Rest des Hauses. Für mehr Ordnung und Einheitlichkeit empfiehlt es sich auch alles in hochwertige Behälter umzufüllen: Also beispielsweise die Seife aus der bedruckten Plastikflasche in einen hochwertiger aussehenden Seifenspender umfüllen.

 

Ach wir beraten gern zu ungewöhlichen Grundrissen.

 

Text: aufgezeichnet von Julia Ceitlina.
Bildrechte: Christine Buhl_cb-design-fotografie

Der Mietvertrag ist unterschrieben und in voller Vorfreude zieht man durch die Möbelhäuser und beschäftigt sich mit der Einrichtung. Hier gibt es nun zwei Wege: Entweder man ist reizüberflutet und kann sich bei der riesigen Auswahl am Ende für nichts so richtig entscheiden oder man sucht planlos das ein oder andere Möbelstück aus, um dann bei der Lieferung ins Wohnzimmer festzustellen, dass nichts so richtig zusammenpasst. Es fühlt sich ähnlich an, wie die Tage an denen man vor lauter Kleidungsstücken einfach nicht weiß, was man anziehen soll. Setzt man seine Suche dann auch noch online fort, wird es ganz schnell zu einem undurchsichtigen Dschungel.

Das junge Start-up „99chairs“ aus Berlin hat hierfür eine Lösung geschaffen. Bei 99chairs lehnt man sich einfach zurück und genießt eine stilsichere Beratung durch professionelle Interior Designer für die eigenen vier Wände. Das Unternehmen bietet individuelle Designkonzepte mit der passenden Möbelauswahl in einem. Hochwertig, bezahlbar und mithilfe des eigenen Online-Tools alles ganz einfach von zu Hause. Wir sind von der Idee begeistert und können euch im Umzugsstress nur wärmstens empfehlen diesen Service zu nutzen. Zur Partnerseite gelangt ihr über folgenden Link: https://www.99chairs.com

„Das Auge isst mit.“ – Dies gilt auch bei einer Immobilienbesichtigung. Bereits in den 70er Jahren haben die amerikanischen Maklerkollegen einen Weg gefunden Immobilien appetitlich zu inszenieren: Home Staging.

 

Im Grunde ist Home Staging ist eine Mischung aus Innenarchitektur und Verkaufstechnik. Bei der Besichtigung einer leerstehenden Immobilie ist ein weißer kahler Raum nicht unbedingt ansprechend. Um die Vorstellungskraft zu steigern kann hier mit einer gemütlichen Wandfarbe, einem passenden Sofa und einer angenehmen Beleuchtung ein ganz neuer erster Eindruck entstehen. Durch Farbgestaltung, Einrichtung und Dekoration wird eine Immobilie also wortwörtlich aufgemöbelt. Je nach Notwendigkeit und Budget bekommen Wände einen neuen Anstrich, Möbel werden beispielhaft im Raum drapiert und eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt für das Fünkchen Gemütlichkeit. Im umgekehrten Fall, bei bewohnten Immobilien, wird de-personalisiert. Die Räume sollen eine breite Masse ansprechen und damit möglichst klar und einladend wirken. Omas 20 Kuscheltiere werden also kurzweilig in einem Karton untergebracht und das Blumenmuster auf dem Sofa wird mit einem hellen Überwurf überdeckt. Der Blickfang ist damit zunächst nicht negativ besetzt. Ziel ist es nicht einen voll funktionstüchtigen neuen Raum zu erschaffen, sondern die Immobilie ansprechend zu präsentieren. Ähnlich wie bei einem Filmset geht es in erster Linie um die Optik und nicht um die Funktion.

Alle sprechen davon: Design-Vinyl. Doch was ist eigentlich dieser „Wunderbodenbelag“? Die Vorteile gegenüber anderen Materialien sind besonders die Stoßfestigkeit, die sehr geringe Aufbauhöhe, Wasserunempfindlichkeit und Formstabilität. Die Einsatzgebiete sind daher breit gefächert und so findet man das Material auch im Bad oder auf Treppen. Egal ob Holz-, Fliesen- oder Schieferoptik, das Design-Vinyl gibt es in nahezu allen Designs. Die Vinyl-Oberseite ist von der Haptik sehr angenehm und entgegen einer Fliese nicht fußkalt. Man kann ohne Probleme feucht wischen und braucht keine Angst haben, dass die Ecken irgendwo aufquellen oder es unschöne Wasserflecke gibt. Besonders Tierbesitzer werden begeistert sein, denn das Material nimmt den Schall sehr gut auf. Solle der quirlige Hund also zum nächsten Leckerli sprinten, so ist dies nicht sehr lärmintensiv. Unschlagbar ist jedoch die Stoßfestigkeit. Kleine Kratzer oder Abplatzungen ist damit der Kampf angesagt.

Für modernen und robusten Fußbodenbelag gibt es zwei Verlegearten: Fest verklebt oder schwimmend.

Für die Variante zum Kleben ist es erforderlich dass der Untergrund lupenrein ist und keine Unebenheiten aufweist. Oft ist dies jedoch nicht immer der Fall und es muss daher zunächst eine Ausgleichsmasse gegossen werden. Das Material selbst ist nicht besonders dick (3-5 mm). Einzelne Teile können unkompliziert ausgetauscht werden ohne den gesamten Boden neu aufzunehmen. Das Klick-Vinyl ist etwas dicker (6-8 mm) und besticht durch die schwimmende und damit kinderleichte Verlegung: Man klickt Nut und Feder ineinander. Spezialwerkzeug wird in beiden Varianten nicht benötigt, denn ein Cutter-Messer reicht zum Schneiden aus.

Kurz um: Ein langlebiger und beständiger Boden. Eine Fachberatung gibt es im Baumarkt. Einige Baumärkte bieten auch kostenfreie Kurse, wie beispielsweise Hornbach oder Hellweg die sogenannte „Ladies Nights“ bei denen den Damen mit Sekt und Snacks erklärt wird, wie man Design-Vinyl leicht selbst verlegen kann – auch ohne männliche Hilfe.

Mal wieder kam der Winter als wir ihn gar nicht mehr haben wollten. Zum Weihnachtsfest war nicht eine Schneeflocke am Himmel. Und nun, wo wir den Frühling erwarten, war Frau Holle wieder fleißig. Damit der Frühling aber zumindest schon in unseren vier Wänden einziehen kann, ist unser heutiger Tipp die Verwendung von Pastellfarben in eurem Zuhause. Jetzt denken die Männer unter euch gleich wieder, dass das Mädchenkram ist. Aber falsch gedacht: Geradlinige Formen in Kombination mit Weiß, Grau und Mint lassen eure Räume freundlich, modern und trotzdem nicht wie im Märchenschloss wirken. Bei der Verwendung von mehreren Pastellfarben in einem Raum gibt es keine Tabus! Was bei kräftigen Farbtönen kaum zu ertragen ist, sieht bei Pastellfarben sehr harmonisch aus. Traut euch daher ruhig, die Farben Mint, Salbei und Rosa nebeneinander an einer Wand zu streichen. Viele Möbelhäuser bieten mittlerweile diverse Accessoires und Kleinmöbel in tollen Pastellfarben, die das Konzept komplettieren. Ein mit Pastellfarben gestrichener und eingerichteter Raum wirkt sich beruhigend und entspannend auf unseren Körper und Geist aus. Solltet Ihr keine Lust auf Pinsel und Farbe haben, dann schaut einfach nach einem passsenden Teppich und ein paar neuen Kissen. Die Frühlingsgefühle erwachen und wir freuen uns umso mehr auf die nächste schöne Jahreszeit.

Edelstahl liegt schon seit einigen Jahren als Werkstoff klar im Trend. Er kommt in vielen Bereichen zum Einsatz, sei es bei Küchenmöbeln, Sitzmöbeln, als Material für Treppengeländer oder auch als Arbeitsoberfläche. Grundsätzlich bezeichnet Edelstahl eine Gruppe von rund 160 verschiedenen Stahlarten, die rostbeständig sind und sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzen. Der Begriff kommt daher, dass Edelstahl über eine spezielle Veredelung besitzt: Eine sehr dünne Schicht aus Chromoxyd sorgt für die enorme Robustheit des Materials und dafür, dass Rost normalerweise keine Chance hat. Nicht nur ist gebürsteter oder auch geschliffener Edelstahl eine moderne und hochwertige Augenweide, auch die Funktionalität und Langlebigkeit wird in vielen Bereichen geschätzt.