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Private Immobilienverkäufer tendieren häufig zu einem Fehler: Sie sind zu optimistisch. Das beginnt dabei, dass Sie den Aufwand eines Verkaufs unterschätzen und endet nicht selten darin, dass Sie sich zu schnell auf einen Käufer festlegen. Kein Problem, wenn dieser auch tatsächlich zahlungsfähig ist und am Ende keine kalten Füße bekommt. Oft sieht das jedoch ganz anders aus.

Die Liste an Gründen, warum ein Kaufinteressent im letzten Moment noch abspringen könnte, ist lang. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle zwei typische Beispiele nennen.

Beispiel 1: Die Finanzierung steht noch nicht

Es ist der Klassiker: Ihr Kaufinteressent taucht zu den Besichtigungsterminen gut gekleidet auf, er erzählt von seinem sicheren und gut bezahlten Job und behauptet, dass mit der Bank eigentlich schon alles abgesprochen ist. Was soll da also noch schief gehen? Sie versprechen ihm die Immobilie und sagen den anderen Interessenten schon mal ab. Warum soll man Sie unnötig auf die Folter spannen und ständig auf neue Besichtigungsanfragen reagieren? Dann kommt die Nachricht des Käufers. Die Bank hat die Finanzierung leider doch nicht bewilligt. Ihr Käufer hat einen Schufa-Eintrag, weil er seinen Studienkredit nie zurückgezahlt hat oder nicht genug Eigenkapital, um einen Kredit zu erhalten.

Die Lektion daraus: Prüfen Sie erst die Finanzierung Ihrer Interessenten, bevor Sie anderen absagen. Den Kontakt mit mehreren potenziellen Käufern zu halten, mag auf die Dauer anstrengend sein – nur so stellen Sie jedoch sicher, am Ende einen passenden Käufer zu haben.

Beispiel 2: Lieber doch kein gemeinsames Eigenheim

Auch Beispiel 2, kommt häufiger vor als man denkt: Sie entscheiden sich, Ihre Immobilie an ein Pärchen zu verkaufen, dass Ihnen auf den ersten Blick sympathisch ist. Die beiden wissen schon ganz genau, wie Sie das Kinderzimmer einrichten wollen und sind sich sicher, dass ihr Hund den großen Garten lieben wird. Und plötzlich kommt der Rückzieher – kurz vor dem Notartermin. Die beiden haben noch mal nachgedacht und das Haus passt doch nicht so optimal zu ihrer jetzigen Lebenssituation. Oder anders gesagt: Sie haben sich getrennt.

Die Lektion daraus: Käufer können noch so entschlossen wirken – bevor der Kaufvertrag unterzeichnet ist, können Sie noch immer einen Rückzieher machen.

Auch wenn es nicht die einfachste Lösung ist: Es ist sinnvoll, mit weiteren Kaufinteressenten Kontakt zu halten, nachdem Sie sich bereits für einen Käufer entschieden haben. Hier zahlt sich die Zusammenarbeit mit einem Makler gleich in mehreren Punkten aus: Sie selbst haben nicht den Aufwand, mit allen Interessenten in Kontakt zu bleiben. Außerdem fühlen sich die Interessenten auf diese Weise nicht hingehalten. Schließlich kann der Makler ihnen bei einer Absage noch weitere Objekte zeigen. Hinzukommt, dass ein Makler die Bonität ihrer Interessenten schon im Vorab prüft und ihnen somit böse Überraschungen erspart.

Sie haben nicht die Zeit, um alle Kaufinteressenten zu betreuen, Verhandlungen zu führen und Finanzierungen zu prüfen? Kontaktieren Sie mich  jetzt, ich helfen Ihnen gern beim Verkauf Ihrer Immobilie.

Foto: © Jayjaynaenae / depositphotos.com
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Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt hat, möchte ungern das Risiko eingehen, eventuelle Schäden am liebgewonnenen Zuhause aus finanziellen Gründen nicht beseitigen zu können. Außerdem kann es neben Sach- und Vermögensschäden auch zu Personenschäden kommen. Eigentümer einer Immobilie haben keine Pflicht eine Versicherung abzuschließen. Trotzdem sind Basisabsicherungen ratsam, um nicht vielleicht eines Tages vor unlösbaren Problemen zu stehen.

In der Regel sollte eine Versicherung für Fälle abgeschlossen werden, in denen die Schadensbeseitigung auf keinen Fall vom Hauseigentümer allein gestemmt werden kann. In der Regel gibt es drei Versicherungen, die grundsätzlich sinnvoll sind für Immobilieneigentümer, deren Immobilie schon erbaut ist.

Die Wohngebäudeversicherung ist ein Muss für jeden Hausbesitzer. Sie bietet den Versicherungsschutz für Schäden, die durch Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser an Ihrer Immobilie entstehen. Egal ob es sich um einen Dachschaden nach einem kräftigen Unwetter oder um Wasserschäden nach einem Rohrbruch handelt, kommt die Versicherung für Wiederaufbau und Reparaturen auf. Häufig wird in den Tarifen für Wohngebäudeversicherungen eine Entschädigung bei grob fahrlässigem Verhalten ausgeschlossen oder es wird eine geringere Summe gezahlt. Hauseigentümer sollten bedenken, dass ein solcher Fall aber schnell eintreten kann. Eine nicht gelöschte Kerze oder eine vergessene Herdplatte können schon manchmal zu einem Brand mit katastrophalen Folgen führen. Deswegen sollten sich Eigentümer unbedingt für einen Tarif entscheiden, der auch für grobe Fahrlässigkeit aufkommt. Wenn sich Ihre Immobilie beispielweise in der Nähe eines Flusses befindet, sollten Sie sich auch gegen Schäden wie eine Überschwemmung absichern. Die Wohngebäudeversicherung lässt sich um eine Versicherung gegen solche Elementarschäden erweitern.

Eine weitere Versicherung, die in vielen Fällen sinnvoll für Hauseigentümer ist, ist die Hausratsversicherung. Hier muss aber die ganz individuelle Situation berücksichtigt werden. Maßgeblich dafür ist, wie teuer der Besitz in Ihrem Haus ist. Sie sollten bevor Sie eine solche Versicherung abschließen einmal überschlagen, wieviel Sie die Neuanschaffung Ihrer Haushaltsgegenstände kosten würde. Könnten sie die finanziellen Mittel aufbringen, um Möbel, Geräte oder andere Gegenstände neu zu erwerben, wenn Sie diese durch einen Brand oder durch einen Einbruch verlieren würden? Gerade wenn Sie sehr viel Geld in exklusive Möbel und neuste technische Geräte investiert haben, kann eine Hausratversicherung ratsam sein und wird sich im Schadensfall rentieren.

Schließlich können auch Dritte durch Ihre Immobilie zu Schaden kommen. Als Eigentümer haben Sie die Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass von Ihrem Besitz keine Gefahr für andere Personen und deren Eigentum ausgeht. Ein Baum, der aufs Nachbarschaftsgrundstück fällt, kann einen Schaden verursachen, für den Sie aufkommen müssen. Ebenso müssen Sie haften, wenn ein Spaziergänger auf dem nicht gestreuten Gehweg vor Ihrem Haus ausrutscht und dabei Verletzungen erleidet. Besitzen Sie aber bereits eine private Haftpflicht und bewohnen Ihre Immobilie selbst, dann können Sie auf die Grundbesitzerhaftpflicht verzichten. Denn bei einer privaten Haftpflicht sind bereits die Kosten für die Schädigung Dritter eingeschlossen.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Immobilie mit großen Risiken verbunden ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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2020 sieht viele neue Gesetze für Immobilieneigentümer vor. Hierzu zählen die Wohngeldreform, die Einführung des Mietendeckels, eine neue Regelung zur Verteilung der Maklerprovision, die Grundsteuerreform sowie die steuerliche Abschreibung bei der energetischen Sanierung. Wir verraten Ihnen was hinter all diesen Veränderungen steckt.

Das neue Gesetz über die Verteilung der Maklerprovision regelt welchen Anteil an der Maklerprovision der Käufer und welchen Anteil der Verkäufer übernimmt. Gegenwärtig gibt es noch keine einheitliche gesetzliche Grundlage für die Verteilung der Maklerprovision. Sie wird von Region zu Region anders gehandhabt. Während in Berlin der Käufer die ganze Summe übernimmt, wird in München zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Das Vorhaben der einheitlichen Regelung soll vor allem Käufer entlasten. Denn gegenwärtig kommt es überwiegend zur Übernahme der Maklerprovision durch den Käufer, selbst wenn der Verkäufer den Makler ursprünglich beauftragt hat. Künftig soll der Käufer bundesweit nur noch für 50 Prozent der Maklergebühr aufkommen.   

Der Berliner Mietendeckel tritt im März in Kraft und gilt für sämtliche Immobilien in Berlin, deren Baujahr vor 2014 liegt. Vermieter dieser Immobilien dürfen demnach die Miete für fünf Jahre nicht anheben. Weiterhin soll es zu Mietobergrenzen kommen, deren Wert sich nach Baujahr und Ausstattung der Immobilie richten. Wenn Vermieter die Obergrenze mehr als 20 Prozent überschreiten, müssen sie die Miete ab dem kommenden Jahr senken.

2020 soll es auch neue Regelungen zur Grundsteuer von Hauseigentümern und Grundstückbesitzern geben. Die neue Grundsteuer wird zukünftig abhängig vom Bodenwert und dem Mietpreis berechnet. Es kommt zu einer Neubewertung von rund 36 Millionen Grundstücken und Experten gehen davon aus, dass die Steuerlast für viele Immobilieneigentümer steigen wird.

Die Wohngeldreform wird 2020 Haushalten mit niedrigem Einkommen zugutekommen. Diese werden ab dem 1. Januar mehr Wohngeld bekommen. Immobilieneigentümer erhalten das Wohngeld als Lastenzuschuss.

Schließlich haben Immobilieneigentümer ab 2020 die Möglichkeit, die Kosten für einzelne energetische Sanierungen steuerlich abzusetzen. Diese neuen Regelungen sind Teil des Klimapakets, das die schwarz-rote Koalition beschlossen hat. Voraussetzung hierfür ist, dass der Immobilieneigentümer seine Immobilie auch selbst bewohnt. Weiterhin muss die Immobilie bei der Durchführung der energetischen Maßnahmen zehn Jahre alt sein. Es lassen sich 20 Prozent der Kosten für die energetische Sanierung eines Gebäudes steuerlich abschreiben. Das soll jeweils über einen Zeitraum von drei Jahren passieren. Die Höchstsumme pro Haushalt liegt bei 40.000 Euro. Alternativ können Immobilieneigentümer auch die Förderung durch die KfW in Anspruch nehmen. Die förderbaren Sanierungen umfassen die Wärmedämmung von Dachflächen und Wänden und den Austausch von Fenstern, Außentüren und Heizungsanlagen.

Sie möchten wissen, wie sich die Änderungen in 2020 auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Wer eine Immobilie rechtssicher verkaufen möchte, braucht eine Vielzahl an Unterlagen. Ob Grundbuchauszug, Energieausweis oder Bauakte: Nicht alle Dokumente lassen sich bei derselben Stelle beantragen. Wir geben eine Übersicht über die wichtigsten Anlaufstellen.

Grundbuchauszug

Durch den Grundbuchauszug beweisen Sie, dass Immobilie und Grundstück auch wirklich Ihnen gehören. Denn hier werden Eigentümer und alle weiteren Grundstücksdaten wie bestehende Hypotheken oder Nießbrauchrechte eingetragen. Der Grundbuchauszug ist daher beim Verkauf ein unverzichtbares Dokument. Beantragen können Sie ihn beim Grundbuchamt im Amtsgericht. Ein einfacher Auszug kostet derzeitig 10 Euro, eine beglaubigte Kopie 20 Euro.

Flurkarte

Die Flurkarte ist für den Verkauf nicht zwingend notwendig, kann aber sehr hilfreich sein. In ihr sind die genauen Grundstücksgrenzen sowie die umliegenden Grundstücke eingezeichnet. Diese Daten sind wichtig, um eine professionelle Werteinschätzung der Immobilie vorzunehmen. Die Flurkarte erhalten Sie beim Katasteramt. Sie kostet in Sachsen-Anhalt aktuell 17 Euro.

Bauakte

In der Bauakte befinden sich im Idealfall alle relevanten Dokumente rund um das zu verkaufende Gebäude. Dazu zählen die Baupläne, die Baubeschreibung, die Baugenehmigung sowie Flächenberechnungen und Maßangaben. Bei älteren Gebäuden kann es sein, dass nicht alle relevanten Informationen vorliegen. Auf eine Baugenehmigung kann im Fall einer älteren Immobilie verzichtet werden. Fehlen jedoch Flächenberechnungen, muss die Immobilie neu vermessen werden. Die Bauakte erhalten Sie beim Bauamt Ihrer Gemeinde. Je nach Amt kommen hierbei Verwaltungsgebühren bis 200 Euro auf Sie zu.

Grundriss

Einen einfachen Grundriss finden Sie in der Regel in der Bauakte. Allerdings können die wenigsten Kaufinteressenten etwas mit den reinen Bauzeichnungen anfangen. Deshalb ist es sinnvoll, eine moderne Zeichnung oder sogar einen 3D-Grundriss anfertigen zu lassen. Hierfür gibt es mittlerweile viele Anbieter. Die Kosten hängen vom jeweiligen Anbieter ab.

Energieausweis

Viele Eigentümer wissen es nicht: Doch ein Energieausweis ist beim Immobilienverkauf seit 2014 Pflicht. Wer keinen gültigen Energieausweis nachweisen kann, kann dafür im schlimmsten Fall mit einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro rechnen. Ein Profi-Makler lässt einen Energieausweis bei einem zertifizierten Institut erstellen.

Neben diesen wichtigen Unterlagen gibt es noch viele weitere Dokumente, die für einen reibungslosen Verkauf wichtig sind. Dazu zählen unter anderem eine Auflistung der Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, Handwerkerrechnungen, Garantieurkunden über in der Immobilie befindliche Geräte und Möbel. Bei Eigentumswohnungen ist außerdem eine Teilungserklärung unerlässlich.

Alle Dokumente zusammenzusuchen, kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Ein Profi-Makler übernimmt all diese Services für Sie und besorgt zudem alle Dokumente, die für eine professionelle Werteinschätzung notwendig sind.

Sie wollen sich nicht den Stress machen und den Dokumenten hinterherjagen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir helfen Ihnen gerne beim Verkauf.

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Die Immobilienpreise in Deutschland steigen nach wie vor. Wie lange kann das noch gut gehen? Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schätzt das Risiko für eine Preisblase in Deutschland auf 92 Prozent. Doch wie entsteht so eine Blase und in welchen Regionen Deutschlands ist die Platzgefahr besonders groß?

Es ist eine einfache Rechnung: Steigen die Kaufpreise für Immobilien schneller als die Mietpreise, besteht die Gefahr einer Preisblase. Denn dann entkoppeln sich die Immobilienpreise von den Erträgen.

In den letzten Jahren sind die Kaufpreise in vielen deutschen Städten und Regionen explosiv angestiegen. In Deutschlands teuerster Stadt München etwa stiegen die Kaufpreise für Einfamilienhäuser von 2008 auf 2018 um 240 Prozent. Dennoch gehört München noch nicht zu den Spitzenreitern, was das Blasen-Risiko angeht – schließlich steigen hier auch die Mieten wie in keiner anderen deutschen Stadt. Eine Analyse des Beratungshauses Empirica stuft die Blasengefahr in München auf eher hoch ein. In anderen deutschen Landkreisen wird sie jedoch als kritisch angesehen. Laut Deutscher Bundesbank sind die Preise in München um rund 39 Prozent überbewertet. Spitzenreiter ist jedoch keine Metropole, sondern eine ländliche Region: In Nordfriesland sind die Preise um fast 54 Prozent überbewertet. Das liegt vor allem daran, dass zum Nordfriesland die teuren Ferieninseln Sylt und Amrum gehören.

Aber auch in anderen ländlichen Regionen ist das Blasen-Risiko oft kritisch. Dazu zählen zum Beispiel die bayrischen Landkreise Unterallgäu und Schwandorf. Hier wurden in den letzten Jahren viele neue Wohnungen gebaut. Während der Raum für Neubauten in den Metropolen begrenzt ist, gibt es in den ländlichen Regionen viele potenzielle Baugrundstücke. Damit kann auch eine hohe Nachfrage befriedigt werden.

Wichtig ist es auch, die Entwicklung der Miet- und Kaufpreise in Relation zur Entwicklung des Durchschnitteinkommens zu setzen. Durch die aktuell niedrigen Zinsen nutzen viele Menschen die Gelegenheit, um eine Immobilie mit einem günstigen Kredit zu finanzieren, die sie sich unter anderen Umständen nicht geleistet hätten. Auch viele ausländische Investoren hat es in den deutschen Markt gezogen.

Erhöht die Europäische Zentralbank den Leitzinssatz, besteht die Gefahr, dass Käufer ihre Anschlussfinanzierung nicht zahlen können. In Deutschland seien die meisten Käufe allerdings relativ solide finanziert, erklären die Autoren der DIW-Studie gegenüber Spiegel Online.

In Städten wie München, in denen auch die Mietpreise stark steigen, besteht ein Risiko für eine Blase vor allem auch dann, wenn der Zuzug abnimmt oder Menschen aus den Metropolen wegziehen, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten können.

Im letzten Jahr hat sich das Preiswachstum in den Metropolen jedoch verlangsamt. In der DIW-Studie geht man daher davon aus, dass das Risiko für eine Preisblase bis Ende des Jahres auf 84 Prozent sinkt.

Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Verkauf Ihrer Immobilie, bevor die Preise sinken? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

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Häufig ist die Immobilie bei der Scheidung noch nicht abbezahlt. Für die Bedienung des Immobilienkredits stehen diejenigen gerade, die den Darlehensvertrag unterschrieben haben. Dies sind häufig beide Ehepartner.

Die finanzierende Bank mindert das Risiko eines Kreditausfalls, wenn zwei anstatt nur ein Ehepartner signiert haben. Dann besteht für beide gegenüber der Bank eine Gesamtschuld. Das heißt, ein Partner steht nicht für die Hälfte des laufenden Kredits gerade, und der andere für den anderen Teil. Sondern jeder kann jeweils für die gesamte Darlehenssumme von dem Institut in Anspruch genommen werden.

Wird die Immobilie vor Ablauf der Zinsbindung im Zuge einer Scheidung verkauft, erhebt die Bank für diese Vertragsauflösung eine Gebühr in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung. Dieser Betrag orientiert sich an der Darlehenshöhe, der Laufzeit und den Konditionen wie dem Zinssatz. Seit 2009 herrscht in Deutschland eine Niedrigzinsphase, viele Häuslebauer haben daher lange Laufzeiten über 15, 20 oder gar 25 Jahre abgeschlossen. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Immobilienverkauf in Folge einer Trennung der Darlehensvertrag gekündigt und eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlt werden muss, hoch.

Gehört die Immobilie also beiden Ehepartner, müssen sie sich über die weitere Verwendung (Verkauf, Vermietung, Auszahlung eines Partners etc.) einigen.

In dem meisten Fällen wird die gemeinsame Immobilie verkauft, weil ein Partner nicht alleine die Finanzierung und den Unterhalt des Objektes stemmen kann oder weil sie für eine Person zu groß ist. Kann er mit seinem Gehalt das Darlehen bedienen, kann er die Immobilie als alleiniger Eigentümer übernehmen und seinen Ex-Gatten auszahlen. Dann muss mit der Bank vereinbart werden, dass der zweite Partner aus dem Darlehensvertrag entlassen wird. Die Bank wird dem nur zustimmen, wenn anhand von Einkommensnachweisen ersichtlich ist, dass der Ehepartner den Kredit alleine begleichen kann.

Zu bedenken sind ferner steuerliche Aspekte. Hat das Ehepaar nur wenige Jahre in der gemeinsamen Wohnung oder dem Haus gelebt, kann beim Immobilienverkauf Spekulationssteuer anfallen. Wurde die Immobilie im Jahr des Verkaufs mindestens die beiden vorangegangenen Jahre nach dem Erwerb von beiden Partnern bewohnt, entfällt diese Steuer (§23 EStG). Kam es jedoch bereits in dieser Phase zur Trennung, weil ein Partner ausgezogen ist und der andere die Immobilie alleine bewohnte oder zusammen mit den Kindern, wird gegebenenfalls Spekulationssteuer bei der Veräußerung erhoben.

Sie befinden sich in der Scheidung und wissen nicht, wie Sie nun mit Ihrer Immobilie umgehen sollen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

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Sind Sie als Kind schon mal umgezogen? Dann wissen Sie, wie schwer es sein kann, der oder die Neue in der Klasse zu sein, sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen und die alten Freunde zurück zu lassen. Steht ein Umzug an, sind Kinder häufig alles andere als begeistert. Wir verraten, wie Sie Ihre Sprösslinge auf den Umzug vorbereiten und ihnen helfen, sich in der neuen Umgebung einzugewöhnen.

 

Kinder leben in ihrem eigenen kleinen Mikrokosmos. Für Sie ist der Weg zur Oma im nächsten Ort schon ein richtiger Ausflug und eine Autofahrt, die länger als drei Stunden dauert eine halbe Weltreise. In ihrer gewohnten Umgebung kennen sie hingegen jeden Stein und jeden Käfer. Ein Umzug reißt Kinder aus ihrer eigenen kleinen Welt und macht ihnen nicht selten Angst. Insbesondere, wenn es durch einen beruflichen Wechsel in eine weiter entfernte Stadt geht oder wenn der Umzug nach einer Trennung bedeutet, dass sie plötzlich nur noch mit einem Elternteil zusammenleben.

 

Die Gründe für den Umzug erklären und Kinder in den Prozess mit einbeziehen

 

Wenn Sie Ihren Kindern den Umzug ankündigen, ist es wichtig, ihnen die Gründe dafür altersgerecht zu erklären. Kinder wollen verstehen, warum etwas passiert. Andernfalls haben Sie schnell das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden oder denken, dass die Eltern die eigenen Bedürfnisse vor die des Kindes stellen.

 

Weiterhin kann es auch helfen, die Kinder am Umzugsprozess teilhaben zu lassen und sie in kleine Entscheidungen miteinzubeziehen. Lassen Sie Ihre Kinder zum Beispiel selbst entscheiden, in welchem Zimmer sie später wohnen möchten (soweit der Grundriss das zulässt) und die Wandfarbe im neuen Kinderzimmer aussuchen. So fühlt Ihr Kind sich nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern hat das Gefühl, mitreden zu können.

 

Das neue Zuhause und die Umgebung vorher erkunden

 

Vielen Kindern hilft es, schon vor dem Umzug zu sehen, wo sie bald wohnen werden. Das gilt nicht nur für die Immobilie selbst, sondern vor allem auch für die Umgebung. Wo ist der nächste Spielplatz? Gibt es in der Nähe vielleicht einen See oder einen Freizeitpark? Welchen Vereinen kann Ihr Kind hier beitreten und wie sieht die neue Schule aus? Wenn Kinder sich gut auf die neue Situation vorbereiten und sich bereits ein Leben am neuen Wohnort vorstellen können, nimmt ihnen das häufig die Angst vor dem großen Unbekannten. Zudem sind Kinder von Natur aus neugierig und freuen sich vielleicht bereits darauf, die neue Umgebung zu erkunden.

 

Den passenden Umzugszeitpunkt wählen

 

Wählen Sie wenn möglich einen Zeitpunkt für den Umzug, der nur einen kleinen Bruch im Leben des Kindes darstellt. Besonders geeignet für Schulkinder sind zum Beispiel die Sommerferien oder der Wechsel zwischen dem ersten und dem zweiten Halbjahr. Generell ist es wichtig, ihren Kindern die Möglichkeit zu bieten, sich richtig zu verabschieden. Vielleicht möchte ihr Kind eine Abschiedsparty für seine Freunde veranstalten oder aber vor dem Umzug einfach nur noch einmal bei der besten Freundin übernachten.

 

Die Sorgen des Kindes ernstnehmen

 

Auch die beste Vorbereitung kann nicht davor schützen, dass Ihr Kind vielleicht wütend ist oder Angst vor der Veränderung hat. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder die Möglichkeit bekommen, frei über ihre Sorgen zu sprechen und sich darin ernstgenommen fühlen.

 

Sie verkaufen Ihre alte Immobilie, um sich in ein neues Abenteuer zu stürzen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne bei diesem Schritt.

 

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Das Schreiben eines Inserats in einem der Online Immobilienportale ist keine Wissenschaft. Trotzdem: Sie setzen schon hier den ersten Baustein für einen erfolgreichen und schnellen Verkauf. Denn mit den richtigen Angaben und Formulierungen ziehen Sie die richtigen Interessenten an und verkaufen schneller und zu einem besseren Preis. Wir verraten, worauf Sie hierbei achten müssen.

Die richtige Überschrift

Die Überschrift, Kerndaten und ein aussagekräftiges Foto sind das erste, was potenzielle Käufer von Ihrem Inserat sehen. Deshalb sollten Sie die Überschrift nutzen, um die wichtigsten Verkaufsargumente hervorzuheben. Warum ist Ihre Immobilie so attraktiv? Ist es die tolle Lage direkt am See, das großzügig geschnittene Wohnzimmer oder die exklusive Ausstattung, die Käuferherzen höherschlagen lässt? Der Immobilienverkauf läuft keinesfalls rein rational ab. Die Emotionen und persönlichen Wünsche der Interessenten sind fast genauso wichtig – und die werden von einer lebendigen Umschreibung besser angesprochen als von reinen Fakten.

Kennen Sie Ihre Zielgruppe

Um genau ins Herz zu treffen, müssen Sie Ihre Zielgruppe kennen. Ist Ihre Immobilie eher für die junge Familie geeignet, deren Kinder im großen Garten spielen wollen und die sich über Spielplätze und Kindergärten in der Nähe freuen? Oder sehen Sie hier viel eher ein älteres Ehepaar wohnen, das sich über eine bodengleiche Dusche und die gute Busverbindung freut? Zeigen Sie den Interessenten wie das Leben in Ihrer Immobilie aussehen könnte.

Seien Sie ehrlich

Viele Verkäufer denken, Sie müssten Mängel verschweigen oder als vermeintliche Vorteile verkaufen. Aus dem Loch im Dach wird dann die einzigartige Möglichkeit, den Sternenhimmel aus dem Bett zu betrachten. Auf solche Tricks fällt kein Käufer rein. Natürlich gibt es Mängel, die auch gleichzeitig ihre Vorteile haben. Die laute Bar nebenan kann schließlich zur Stammkneipe werden. Hier ist es jedoch besser, direkt beide Aspekte zu nennen oder neutral zu bleiben.

Wissen, welche Informationen in das Inserat gehören

Profi-Makler geben nie alle Informationen direkt im Inserat preis. Die genaue Adresse zum Beispiel, erfahren Interessenten erst, wenn sie ein Exposé anfragen. Auch zusätzliche Tools wie virtuelle Rundgänge müssen per Mail angefragt werden. Der Grund hierfür? Wer ernsthaftes Interesse hat, ist bereit, hierfür seine Kontaktdaten anzugeben und einen Interessentenfragebogen auszufüllen. So können Sie selektieren und echte von Scheininteressenten trennen. Das funktioniert natürlich nur, wenn Sie das richtige Verhältnis zwischen relevanten und fehlenden Informationen im Inserat finden. Ein Profi-Makler weiß genau, welche Informationen ins Inserat und welche nur ins Exposé gehören.

Sie brauchen Hilfe bei der Vermarktung Ihrer Immobilien und suchen jemanden, der Ihre Immobilie in den Portalen perfekt präsentiert? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne beim Verkauf Ihrer Immobilie.

 

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